Rechenhilfe Bewässerungspumpe

Eine Pumpe nach maximalem Durchfluss oder maximaler Förderhöhe zu wählen, geht oft schief: Diese beiden Werte treten nie gleichzeitig auf. Was zählt, ist der Betriebspunkt, also die Kombination aus Durchfluss und Druck, die Ihre Bewässerung braucht. Geben Sie Ihre Situation ein und diese Rechenhilfe sucht in den Werkskennlinien, welche Pumpen diesen Punkt wirklich erreichen.

Rechenhilfe

Welche Bewässerungspumpe brauche ich?

Geben Sie den gewünschten Durchfluss, den Druck am Regner und Ihre Leitung ein. Die Rechenhilfe berechnet Ihren Betriebspunkt und sucht in den Werkskennlinien von 359 Pumpen aus unserem Sortiment, welche diesen Punkt wirklich leisten.

1 Ihre Angaben

Kennen Sie Ihren Durchfluss noch nicht? Bestimmen Sie ihn zuerst mit der Rechenhilfe Regner. Die Saughöhe ist die Höhe der Pumpe über dem Wasserspiegel; halten Sie sie unter 7 bis 8 Metern.

2 Pumpen, die diesen Betriebspunkt erreichen

Berechnet mit den offiziellen Q/H-Werkstabellen von DAB, Ebara, Pedrollo und LEO (359 Pumpen, pro Modell gegen die Herstellerdokumentation validiert) und mit Darcy-Weisbach und Colebrook-White für den Leitungsverlust, wie in der Rechenhilfe Rohrdurchmesser. Die Ergebnisse sind Richtwerte; im Zweifel helfen wir gern.

So funktioniert die Empfehlung

Die Rechenhilfe addiert vier Dinge: den Druck, den Ihre Regner brauchen (1 bar ist gut 10 Meter Förderhöhe), den Höhenunterschied zwischen Pumpe und Regnern, die Saughöhe und den Druckverlust in der Leitung beim gewählten Durchfluss. Dieser Verlust wird mit demselben validierten Modell berechnet wie in der Rechenhilfe Rohrdurchmesser.

Danach sucht die Hilfe in den offiziellen Q/H-Tabellen der Hersteller, pro Modell validiert, welche Pumpen bei Ihrem Durchfluss mindestens diese Förderhöhe leisten. Die Pumpe mit der kleinsten Reserve steht oben: Sie passt am sparsamsten. Eine größere Reserve schadet nicht; sie lässt Raum für Erweiterungen.

Faustregeln bei der Wahl

  • Die meisten Regner arbeiten am besten zwischen 2 und 4 bar; rechnen Sie mit 3 bar, wenn Sie unsicher sind.
  • Halten Sie die Saughöhe unter 7 bis 8 Metern. Liegt Ihr Wasser tiefer, wählen Sie eine Brunnenpumpe.
  • Zweifeln Sie zwischen zwei Pumpen, achten Sie auch auf den Anschluss: 230 V läuft an der normalen Steckdose, 400 V braucht Starkstrom.
  • Eine Pumpe, die dauerhaft gegen ihre maximale Förderhöhe arbeitet, verschleißt schneller und leistet wenig; deshalb fällt sie hier aus der Empfehlung.

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