Bodenbearbeitung

Bodenbearbeitung

Kreiseleggen, Bodenfräsen, Grubber, Pflüge, Tiefenlockerer, Häufelpflüge und Kartoffelroder für Kleintraktoren ab 15 PS bis Schlepper mit 80 PS.

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Maschinenart

Geräte zum Lockern, Wenden, Einebnen und Bestellen des Bodens: Kreiseleggen für das Saatbett, Bodenfräsen für Gemüsegarten und Acker, Grubber und Federzinkeneggen, Pflüge, Tiefenlockerer gegen verdichtete Schichten, Häufelpflüge und Furchenzieher, Kartoffellegemaschinen und Roder. Bei jedem Gerät stehen Arbeitsbreite, Arbeitstiefe, Anzahl der Zinken oder Messer und die benötigte Traktorleistung.

Welches Gerät für welchen Boden

Bodenbearbeitung läuft in Schritten: erst lockern und wenden, dann krümeln und einebnen, dann legen oder säen. Nicht jede Fläche braucht alle Schritte. Im Gemüsegarten oder auf einem kleinen Acker erledigt eine Bodenfräse alles in einem Durchgang; auf größeren Flächen mit schwerem Boden arbeiten Sie mit Pflug, Grubber und Kreiselegge nacheinander.

Fräsen und Kreiseleggen

Eine Bodenfräse zerkleinert die obere Schicht mit Messern auf einer waagerechten Welle und mischt Mist oder Gründüngung direkt ein. Eine Kreiselegge arbeitet mit senkrecht rotierenden Zinken und lässt die Bodenstruktur intakt: Sie krümelt ohne zu verschmieren und ist das Gerät für ein feines Saatbett, oft mit Packerwalze.

Lockern und Wenden

Ein Grubber oder eine Federzinkenegge reißt den Boden auf, ohne zu wenden, gut für Stoppelbearbeitung und Unkraut. Ein Pflug wendet den Boden und arbeitet Unkraut und Ernterückstände unter. Ein Tiefenlockerer bricht eine verdichtete Schicht in 30 bis 50 cm Tiefe auf, ohne die obere Schicht zu wenden, etwa auf einem festgefahrenen Vorgewende oder Paddock.

Legen, Häufeln und Roden

Für Kartoffeln und andere Knollen gibt es Legemaschinen und Roder für eine oder zwei Reihen sowie Häufelpflüge und Furchenzieher für Dämme. Eine Zinkenegge ebnet ein und entfernt Unkraut nach der Saat, ein Steinvergraber arbeitet Steine und Kluten unter für ein sauberes Rasen- oder Beetbett. Schwanken Sie zwischen Fräsen, Eggen oder Lockern, erklärt die Auswahlhilfe Bodenfräse, Kreiselegge oder Grubber den Unterschied.

Häufig gestellte Fragen zu Bodenbearbeitung

Bodenfräse oder Kreiselegge, was ist der Unterschied?
Eine Fräse zerkleinert und mischt mit waagerecht rotierenden Messern, gut für Gemüsegarten, Acker und das Einarbeiten von Mist. Eine Kreiselegge krümelt mit senkrechten Zinken ohne zu wenden und liefert auf Lehmboden das feinere Saatbett. Die Fräse ist vielseitiger, die Kreiselegge schonender für die Struktur.
Wie viel PS brauche ich für eine Bodenfräse?
Rechnen Sie mit 15 bis 20 PS je Meter Arbeitsbreite auf leichtem Boden und 25 PS je Meter auf schwerem Lehm. Eine Fräse mit 125 cm läuft also mit 20 bis 30 PS. Der Bereich steht bei jedem Modell.
Kann ich mit einem Kleintraktor pflügen?
Ja, mit einem Ein- oder Zweischarpflug ab etwa 18 PS. Achten Sie auf die Hubkraft Ihres Traktors und die Kategorie der Dreipunktaufnahme. Für Drehpflüge brauchen Sie einen Hydraulikanschluss.
Wann setze ich einen Tiefenlockerer ein?
Wenn Wasser auf der Fläche stehen bleibt oder die Wurzeln nicht tiefer als 20 cm kommen, liegt oft eine verdichtete Schicht vor. Ein Tiefenlockerer bricht sie in 30 bis 50 cm Tiefe auf, ohne die obere Schicht zu wenden. Arbeiten Sie bei trockenem Boden, sonst verschmiert die Schicht.