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Pumpen

Beregnungspumpe auswählen: Druck, Kapazität und Anschluss

Eine Beregnungspumpe wählt man nach Wasserquelle, Kapazität, Druck, Ansaugtiefe und Anschluss aus. Diese Auswahlhilfe bringt Sie schneller zur richtigen Produktgruppe.

03-06-2026 3 Min. Lesezeit Ratgeber van Rabe

Eine Beregnungspumpe ist oft der Ausgangspunkt einer Anlage. Die richtige Wahl hängt nicht nur vom Preis ab, sondern vor allem von der Wasserquelle, der gewünschten Leistung, dem benötigten Druck und der Art, wie die Pumpe angeschlossen wird. Dieser Artikel beleuchtet diese vier Punkte und endet mit einer Checkliste, mit der Sie gezielt vergleichen können.

Beginnen Sie bei Wasserquelle und Anwendung

Nutzen Sie Oberflächenwasser, eine Quelle, einen Tank oder eine bestehende Leitung? Jede Quelle stellt andere Anforderungen:

Für die Gartenbewässerung ist die Situation oft anders als für Hof, Stall oder Acker: Eine Gartenanlage arbeitet mit 3–4 bar, eine Schlauchhaspel benötigt schnell 6–10 bar am Regner. Die schwereren Ausführungen für Hof und Acker finden Sie bei uns im Agrar-Sortiment.

Achten Sie auf Kapazität und Druck – zusammen, nicht getrennt

Die Kapazität wählen Sie basierend auf der Anzahl der gleichzeitig laufenden Sprinkler oder Zapfstellen; addieren Sie deren Verbrauch und rechnen Sie 20 % Marge hinzu. Aber Kapazität und Druck gehören zusammen: Eine Pumpe liefert weniger Wasser, je höher der Gegendruck steigt. Vergleichen Sie Pumpen deshalb immer nach der Kombination – „3.000 Liter pro Stunde bei 3,5 bar“ – und nicht nach den Maximalwerten aus dem Prospekt, denn diese gelten nie gleichzeitig. Da Durchfluss und Druck zusammengehören, wählen Sie am besten nach dem Betriebspunkt: Die Rechenhilfe Bewässerungspumpe vergleicht dafür die Werkskennlinien der Pumpen, die wir führen.

Druckverlust entsteht in Leitungen, Kupplungen, Filtern, Höhenunterschieden und den Sprinklern selbst. Faustregeln: 10 Meter Förderhöhe kosten 1 bar, und eine zu dünne Hauptleitung ist die häufigste Ursache für ein enttäuschendes Sprühbild. Lesen Sie auch: wie viele Sprinkler kann ich an meine Beregnungspumpe anschließen?

Elektrisch, Benzin oder Hauswasserwerk?

  • Elektrisch: leise, wartungsarm, ideal bei einer festen Installation mit Stromanschluss in der Nähe. Wählen Sie 230V für den Garten; stärkere 400V-Ausführungen für größere Kapazitäten.
  • Benzin: unabhängig von Strom, geeignet für wechselnde Standorte auf dem Land oder Hof.
  • Hauswasserwerk: eine Hauswasserwerkpumpe oder ein Druckschalter-Set startet und stoppt automatisch bei Druckunterschieden – die Basis für jede automatisierte Anlage mit Magnetventilen und einem Beregnungscomputer.

Überprüfen Sie Anschluss und Rohrleitungen

Die Pumpe muss zu Schlauch, PVC oder Tyleen passen. Überprüfen Sie Gewinde (Innen- oder Außengewinde, Größe in Zoll), Durchmesser, Kupplungstyp und eventuelle Rückschlagventile oder Filter. Ein häufiger Fehler ist, die Saugseite enger auszuführen als die Druckseite: Gerade die Saugleitung muss ausreichend dimensioniert und luftdicht sein, sonst leistet selbst die beste Pumpe schlecht. Verwenden Sie an der Saugseite einen verstärkten Saugschlauch, der nicht zusammenzieht, mit stabilen Schlauchklemmen.

Checkliste vor der Bestellung

  • Wasserquelle und Ansaugtiefe bekannt?
  • Gesamtverbrauch der Sprinkler pro Gruppe addiert (+20 % Marge)?
  • Leistung bei Arbeitsdruck in der Pumpenkennlinie überprüft?
  • Anschlussmaße von Saug- und Druckseite notiert?
  • Automatisierung gewünscht (Druckschalter, Computer, Ventile)?
  • Frostfreier Aufstellort oder Entleermöglichkeit geregelt?

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Sehen Sie sich die Kollektion der Beregnungspumpen an oder kombinieren Sie mit Beregnungsrohren, Schläuchen und Kupplungen und Sprühern. Es gibt Pumpen von LEO, DAB und Pedrollo für jede Situation und jedes Budget. Das komplette Pedrollo-Angebot finden Sie bei Pedrollo Pumpen, von Peripheral- und Kreiselpumpen bis zu selbstansaugenden Ausführungen.