Pumpen

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Welche Wasserpumpe Sie brauchen, hängt vor allem davon ab, woher das Wasser kommt und wie viel Druck am Ende übrig bleiben soll. Bei jeder Pumpe stehen Kapazität und Förderhöhe, sodass Sie sie vergleichen können und nicht nur auf die Leistung schauen müssen.

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Pumpenart

Die richtige Wasserpumpe wählen

Saugen Sie aus Graben, Brunnen oder Regenwassertank, arbeitet eine selbstansaugende Pumpe über der Erde. Liegt das Wasser tiefer als etwa acht Meter, gehört eine Brunnenpumpe in den Schacht.

Zwei Werte entscheiden: die Kapazität, also wie viele Kubikmeter pro Stunde die Pumpe fördert, und die Förderhöhe, also wie viel Druck dabei übrig bleibt. Beides geht immer zulasten des anderen. Wollen Sie viel Wasser bei wenig Druck, etwa um eine Weide zu füllen, landen Sie bei einer Kreiselpumpe mit einem Laufrad. Brauchen Sie Druck über Distanz, suchen Sie eine mehrstufige Pumpe.

Über oder unter der Erde

Eine selbstansaugende Pumpe steht trocken und zieht das Wasser selbst hoch, aber nicht tiefer als etwa acht Meter, weiter reicht der Luftdruck nicht. Liegt das Wasser tiefer, geht die Pumpe mit in den Brunnen: das ist eine Brunnenpumpe. Müssen Sie einen Keller oder Schacht leeren, nehmen Sie eine Tauchpumpe, bei Schmutzwasser mit größerem Durchgang.

Automatisch Druck halten

Für Haus, Stall oder Zapfstelle soll die Pumpe meist von selbst anspringen, sobald Sie einen Hahn öffnen. Das regelt ein Hauswasserwerk mit Druckkessel oder eine Pumpe mit Frequenzsteuerung, die die Drehzahl dem Bedarf anpasst. Nennen Sie uns Wasserquelle, Entfernung und Anzahl der Zapfstellen, dann rechnen wir es nach.

Häufig gestellte Fragen zu Pumpen

Welche Pumpe brauche ich für Grundwasser?
Messen Sie zuerst, wie tief der Wasserspiegel im Betrieb steht. Bleibt das innerhalb von etwa acht Metern, kann eine selbstansaugende Pumpe oberirdisch stehen. Liegt es tiefer, brauchen Sie eine Brunnenpumpe, die im Schacht hängt und das Wasser hochdrückt statt saugt.
Was bedeutet selbstansaugend?
Eine selbstansaugende Pumpe kann die Luft aus der Saugleitung verdrängen und so selbst Wasser ansaugen, auch wenn sie über dem Wasserspiegel steht. Eine nicht selbstansaugende Pumpe muss gefüllt zulaufen und wird deshalb unter dem Wasserniveau oder hinter einer gefüllten Leitung montiert.
Was ist der Unterschied zwischen Bewässerungspumpe und Hauswasserwerk?
Eine Bewässerungspumpe ist dafür gebaut, viel Wasser zu fördern, solange sie läuft, und wird zum Beregnen eingeschaltet. Ein Hauswasserwerk hält die Leitung mit Druckkessel und Druckschalter dauerhaft unter Druck und springt selbst an, sobald irgendwo ein Hahn geöffnet wird.
Wie tief kann eine Pumpe saugen?
Theoretisch etwa zehn Meter, praktisch sieben bis acht, weil Leitungswiderstand und Höhe mitzählen. Alles darüber verlangt eine Pumpe, die unter Wasser hängt. Halten Sie die Saugleitung kurz und möglichst gerade, dann holen Sie die meiste Höhe heraus.
Welche Kapazität brauche ich?
Addieren Sie, was gleichzeitig laufen soll. Bei der Bewässerung ist das die gemeinsame Abgabe Ihrer Regner, im Haushalt die Zahl der gleichzeitig genutzten Zapfstellen. Wählen Sie dann eine Pumpe, die diesen Durchfluss noch bei dem Druck schafft, den Sie am Ende brauchen, nicht bei null Druck.